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Blutdruckmessung
Vorsorge-Untersuchungen

Unter einer Vorsorgeuntersuchung versteht man eine Routineuntersuchung zur frühzeitigen Erkennung von drohenden oder beginnenden Krankheiten. Dazu behört in erster Linie ein sorgfältiges Gespräch, eine Körperuntersuchung und je nach Bedarf Blut-, Urinuntersuch oder weitere Untersuchugen im Ärztezentrum oder beim Spezialisten je nach Bedarf.

  • Blutdruck: ab dem 20. Lebensjahr alle 2 bis 5 Jahre.
  • Blutzucker: ab dem 45. Lebensjahr alle 3 Jahre.
  • Cholesterin: ab dem 35. bis 70. Lebensjahr alle 5 bis 10 Jahre.
  • Augendruckmessung: Ab dem 50. Lebensjahr alle 3 Jahre. Bei grünem Star (Glaukom) in der Familie, Diabetes, erhöhtem Blutdruck oder schwerer Fehlsichtigkeit bereits ab dem 40. Lebensjahr.
  • Dickdarmkrebs: Suche nach verdecktem Blutverlust im Stuhl ab dem 50. Lebensjahr jährlich oder sich alle 10 Jahre einer Darmspiegelung unterziehen. Bei familiärer Belastung Darmspiegelung auf ärztlichen Rat.
  • Brustkrebs: Mammographie für Frauen, deren Mutter oder Geschwister an Brustkrebs erkrankt sind. Ab dem 40. Lebensjahr, Wiederholung auf ärztlichen Rat.
  • Gebärmutterhalskrebs: Krebsabstrich alle 3 Jahre – verbunden mit gynäkologischer Untersuchung.
  • Prostatakrebs: Untersuchung vom Enddarm aus und Blutbestimmung alle 3 Jahre zwischen dem 50. bis 70. Lebensjahr.
  • Hautkrebs: Kontrolle von braunen Pigmentflecken, die grösser als 5 mm sind, alle 2 Jahre. Verändern sich Pigmentflecken beim Erwachsenen oder werden sie grösser, ist eine Kontrolle unerlässlich.
  • Knochendichtemessung: Sie dient zur Früherkennung eines Knochenschwundes (Osteoporose). Eine Knochendichtemessung ist nur sinnvoll bei entsprechender Risikokonstellation oder Beschwerden.